Schlechte Angewohnheiten haben wir alle. Unsere Macken unterscheiden uns von anderen Menschen; sie definieren und charakterisieren unsere Persönlichkeit. Paradoxerweise verbinden sie uns auch miteinander. Je älter wir werden, desto deutlicher erkennen wir Ähnlichkeiten zu unseren Eltern – dabei wollen wir doch eigentlich die besten Eigenschaften vererben und weitergeben! Die Gesellschaft besteht nicht nur aus der Familie mit unseren engsten Verwandten, sondern auch aus anderen Familien, und den Familien von sogenannten entfernten Verwandten. Oft bezeichnen wir damit jene Menschen, mit denen wir unsere eigenen schlechten Angewohnheiten teilen.

In diesem Jahr feiert Gregor Johann Mendel, der Begründer der Genetik, seinen 200. Geburtstag. Bei dieser Gelegenheit bieten wir Ihnen eine einmalige Chance: Finden Sie „Verwandte“, von denen Sie bisher noch nie gehört haben. Es reicht, wenn Sie Ihre schlechten Angewohnheiten ins das größte – und weltweit einmalige – Nationalarchiv schlechter Angewohnheiten eintragen!
Und wie geht es weiter?

Wir freuen uns, wenn Sie das Mendel Festival 2022 im Juli besuchen. Aber das ist noch nicht alles! Im Herbst präsentieren wir Ihnen die Mendel-Tabelle der schlechten Angewohnheiten. Sie bildet die Basis eines Labyrinths, in dem Sie nach Ihren Verwandten suchen können.

Nur nicht schämen. Auch Mendel hatte seine Macken.

Was ist eine schlechte Angewohnheit? Unsere Definition:
Eine schlechte Angewohnheit bezeichnet ein wiederholt auftretendes, störendes Verhalten eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen. Eine schlechte Angewohnheit ist für jede und jeden etwas anderes: manche empfinden z. B. das regelmäßige Saubermachen im Haushalt als störend, andere hingegen schätzen es.